top of page

PEPPOL IN EUROPA

E-Rechnungsstellung in Irland

Wichtigste Fristen: Obligatorische elektronische Rechnungsstellung und Echtzeit-Meldung ab 2028.

Situation: Eine schrittweise Einführung der B2B-Pflicht ist geplant.

Ende 2025 hat Irland offiziell Pläne angekündigt, ein obligatorisches System für die elektronische Rechnungsstellung zwischen Unternehmen (B2B) und die digitale Berichterstattung in Echtzeit einzuführen.



Die neue Verpflichtung baut auf der bestehenden B2G-Grundlage des Landes auf, wonach alle staatlichen Stellen bereits verpflichtet sind, elektronische Rechnungen über das Peppol-Netzwerk zu empfangen und zu verarbeiten, wobei möglicherweise ein 5-Corner-Interoperabilitätsmodell bevorzugt wird. Das vorgeschriebene Format für E-Rechnungen wird den CEN-Normen entsprechen, auch wenn die genauen technischen Spezifikationen noch nicht veröffentlicht wurden. Während das Versenden von E-Rechnungen durch Lieferanten im B2G-Bereich vorerst noch freiwillig bleibt, gibt der neue B2B-Plan einen klaren, verbindlichen Kurs für die gesamte Wirtschaft vor.

Peppol in Irland

Die irische Regierung hat einen dreistufigen Zeitplan skizziert, um einen schrittweisen Übergang für Unternehmen zu gewährleisten, beginnend mit den größten Unternehmen:

  • November 2028: Die obligatorische elektronische Rechnungsstellung und Echtzeit-Meldung treten für große Unternehmen in Kraft, die inländische B2B-Transaktionen durchführen.
  • November 2029: Die Verpflichtung wird auf alle umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen ausgeweitet, die am grenzüberschreitenden B2B-Handel innerhalb der EU beteiligt sind. Dieser Schritt soll diese Unternehmen auf das EU-weite ViDA-System vorbereiten.
  • Anpassung an ViDA: Die vollständige Umsetzung der EU-ViDA-Anforderungen für alle grenzüberschreitenden B2B-Transaktionen innerhalb der EU wird spätestens im Juli 2030 verbindlich, wodurch alle irischen Unternehmen auf das einheitliche System umstellen.
Übersicht
bottom of page